Vom Wort zur Bewegung – ein kreativer Workshop an unserer Schule

Es war ein ungewöhnlicher Workshop, der kurz vor Ferienbeginn an unserer Schule stattfand. Gewidmet war er der Kreativität zwischen Sprache und Bewegung. Für die meisten der über 30 jugendlichen Teilnehmer*innen galt es, eine neue Welt zu entdecken. Was herausgekommen ist, konnte sich sehen lassen. Die drei Workshop-Leiterinnen Sarah Merler, Greta Pichler und Katharina Illnar zeigten sich erfreut über die Ergebnisse und lobten besonders auch die teilnehmenden sehr interessierten Buben.
Der Workshop stand unter dem Motto "Umrisse vom Ich und Du"; es ging also um Grenzen zwischen Menschen, aber auch um die Grenze überhaupt als soziale Metapher. In zwei Gruppen aufgeteilt arbeiteten die 15- bis 18-Jährigen sowohl an Aufgaben mit der Sprache wie auch an solchen mit der Bewegung. Am Ende des anregenden Vormittags standen kurze Vorstellungen des erarbeiten Materials. Dabei wurden parallel Szenisches und Texte der verschiedenen Kleingruppen der ganzen Teilnehmergruppe präsentiert.

Im Anschluss zeigte das Kollektiv Textkörper - unter diesem Namen treten die drei junge  Frauen aus Wien und Südtirol auf - sein Stück "Umrisse vom Ich und Du" vor sieben Schulklassen im Mehrzwecksaal. Es folgte eine Nachbesprechung für die Schüler*innen. Workshop und Aufführung waren in Zusammenarbeit mit der Nachbarschule „Gandhi“ und dem Tanztheaterfestival Alps Move entstanden und wurden von unserer Schulbibliothek und ihrem Leiter Ewald Kontschieder koordiniert.

Hier einige Eindrücke vom interdisziplinären Workshop im Rahmen mit Klassen und Schüler*innen aus den italienischen und deutschen Oberschulen ("Gandhi", "Einstein", "Miller). Der vom Kollektiv Textkörper geleitete Kreativ-Workshop mit Text- und Bewegungsarbeit ist sehr gut angekommen. "Toll war es", "unterhaltsam", so einige Kommentar beim Feedback. (Text und Fotos: Ewald Kontschieder)

 

Physikolympiade - Schulwettbewerb

Folgende Schüler haben bei der Physikolympiade
besonders gut abgeschnitten:

Name Klasse Punkte
Andreas Weger 4B  159
Simon Mitterhofer 5B 149
Matthias Staffler 4C 110
Moritz Geier 4BEL 108
Daniel Torggler 4E 95
Paul Weiss 4E 91

 

Die ersten fünf nehmen am Landeswettbewerb am 21.02.2019 in Bozen teil.

Die Fachgruppe Physik bedankt sich natürlich auch bei allen weiteren
Schülern die teilgnommen haben.

Praktika 2019 für die 4. Klassen

Hier kann das aktualisierte Formular für die Vereinbarung mit dem Betrieb herunter geladen werden:

Einladung zum Weihnachtskonzert 

Einladung zum Weihnachtskonzert 

Bald ist Weihnachten und für uns alle beginnen die Ferien. Unsere Schulband lädt zum Weihnachtskonzert am

Freitag, 21. Dezember 2018
im Mehrzwecksaal

Auch Eltern, Freunde und Bekannte sind  herzlich eingeladen!

Im Folgenden findet man die Zuteilung der Klassen zu den drei Konzert-Sets:

Datei als Anhang: 

Online-Schuleinschreibung 2019/20

 Die Einschreibung in die 1. Klasse der Oberschule sowie Berufs- und Fachschule ist für das Schuljahr 2019/20 nur mehr online möglich.

Termine:

Für die Online-Schuleinschreibung gelten folgende Termine:

  • Online-Einschreibung in die Ober-, Fach- und Berufsschule vom 15. Februar bis 15. März 2019

Link zum Online-Dienst

Giochi di Archimede - Ergebnisse

Am Morgen des 22. Novembers 2018 grübelten 67 TeilnehmerInnen 110 Minuten lang über den Aufgaben der Giochi di Archimede. Hier sind die Ergebnisse unserer Besten:

Triennium (max. 100 Punkte), 28 Teilnehmer (26 RG, 2 TFO)
1. Mitterhofer Simon (5B-RG), 82 Punkte
2. Linser Lenard (5A-BW), 65 Punkte
3. Braunhofer Christian (5A-RG), 64 Punkte
4. Höllrigl Johannes (3B-RG) und Überbacher Julia (5A-RG), 59 Punkte

Biennium (max. 80 Punkte), 39 Teilnehmer (32 RG, 7 TFO)
1. Kaufmann Thomas (1B-TFO), 52 Punkte
2. Bertoldi Thomas (1B-TFO) und Überbacher Susanne (2A-RG), 51 Punkte
4. Pfitscher Philipp (1B-RG), 49 Punkte
5. Melle Maddalena Laura (2A-RG), 48 Punkte

Wir gratulieren zu den hervorragenden Ergebnissen!

"Schüler/innen helfen Schülern/innen“: Wie finde ich einen Mitschüler, der mir hilft?

In letzter Zeit sind mehrere Anfragen in den Sekretariaten eingegangen, wie man mit Schülertutoren der Arbeitsgruppe „Schüler helfen Schülern“ in Kontakt treten kann. Die Liste der Tutoren ist auf den Schulwebseiten veröffentlicht und hängt im Schulaufgang in der Schautafel. Allerdings sind auf der Liste keine Adressen und Telefonnummern angegeben. Wie kann man also einen Schüler/eine Schülerin finden, der/die einem hilft? Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: Am besten ist es, ihr wendet euch direkt an den Fachlehrer/Fachlehrerin bzw. Klassenvorstand, der/die euch dann mit einem passenden Tutor zusammenführt. Eine weitere Möglichkeit ist es, sich selbst auf die Suche zu machen. Die Klasse, wo sich Tutoren befinden, scheint auf der Liste auf. Über E-Mail könnt ihr auch direkt mit einem Tutor in Kontakt treten. Gebt einfach auf Gmail den vollen Namen des betreffenden Tutors ein und es erscheint automatisch seine Schul-Email.  

Gern stehen wir euch auch zur Verfügung, wenn ihr Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Tutor braucht. Wendet euch an: Prof. Josef Prantl (TFO) oder  Prof. Gianluigi Di Gennaro (RG).

Allen, die bereit sind, ihren Mitschülern/innen zu helfen, danken wir.

Die Koordinatoren der AG Schüler helfen Schülern: Josef Prantl, Gianluigi Di Gennaro

 

Pädagogischer Tag – ein Rückblick

Direktor Alois Weis begrüßte das Kollegium, die Referenten und Ehrengäste zur Pädagogischen Tagung. Er stellte das Tagungsmotto vor und wünschte einen erfolgreichen Tag. Es folgte ein Brainstorming durch Vizedirektor Josef Prantl zu zwei Leitfragen: Wie ist unser Schulklima? Was sollten wir an unserer Arbeit verändern?

„Zwischen Inhalt und Inszenierung“ lautete das kurze szenische „Solospiel“ von Prof. Christian Zelger. Mit Humor, aber auch gelungener Ironie griff er im heiter-ernsten Stück aktuelle schulische Themen auf, wie zum Beispiel den Direktorenwechsel, die externe Evaluation, den Datenschlammassel und den Bürokratismus.

Im 1. Impulsreferat räsonierte Prof. Peter Fulterer über Schule gestern, heute und morgen. Er griff auf drei Bilder zurück: die Schule als „Gymnasion“, als „scholè“, ein Ort der Muße und des Nachdenkens sowie Schule als „Paradies“, was ursprünglich einen geschützten Garten meinte. Jungen Menschen einen behüteten Raum zu bieten, wo sie experimentieren können, sei Aufgabe der Schule. Bewährtes zu kontrollieren und Neues auszuprobieren, sei Aufgabe der Lehrpersonen und Schulleitung. Den Wandel zu beherrschen und ihn nicht auf sich zurollen zu lassen, dazu lud der ehemalige Philosophieprofessor am Realgymnasium Bozen ein.

Im 2. Referat ging Nicole Oberstaller auf die Frage ein, worauf ein Rechtsanwalt schaut, wenn es zu einer Eingabe von Seiten der Eltern kommt. Die Rechtsanwältin schilderte ausführlich die Prozedur vom Antrag auf Akteneinsicht über die Recherche der rechtlichen Grundlagen bis zur Aufforderung an die Schule, bei Fehlern zum Selbstschutz die getroffene Entscheidung aufzuheben. Ansonsten kommt es zum Prozess vor dem Verwaltungsgericht und zu evtl. Schadenersatzansprüchen von Seiten der Kläger. RA Oberstaller wies auf die komplexe Gesetzeslage hin, was die Bewertung der Schüler/innen betrifft.  Grobe Fahrlässigkeit sei es, wenn die Schule der Informationspflicht nicht nachkomme, Befugnisse überschreite, ihr Unzuständigkeit, Betrug oder unlogische Verfahren nachgewiesen werden können. Häufig käme es zu Verfahren, wenn es um die Verhaltensnote gehe oder bei der Bewertung von Schülern mit besonderen Bedürfnissen. Ein sehr wichtiges Dokument sei das Klassenregister.

 

 

160 Schüler/innen mit Migrationshintergrund und ohne bzw. sehr geringe Sprachkenntnisse, besuchten heuer Kindergarten und Schule in Meran. Die Hälfte von ihnen schaffe einen Abschluss, sagte die Leiterin des Sprachenzentrums Verena Mitterer. Sie verwies in ihrem Referat auf die gesetzlichen Vorgaben, die besondere Maßnahmen vorsehen, darunter: Individuelle Bildungspläne, zwei Jahre zieldifferente Bewertung (wenn sinnvoll), eigene Prüfungsformate, Sprachförderung als primäre Aufgabe, Nichtbewertung im 1. Semester (allerdings mit Begründung). Mitterer legte den Lehrpersonen ans Herz, ihre Entscheidungen zukunftsorientiert zu treffen: Was macht für den jeweiligen Schüler Sinn? An der Oberschule zu bleiben etwa mache nur Sinn, wenn auch die realistische Chance auf einen Abschluss besteht. Mitterer empfahl den Klassenräten, auch die Bewertung der Sprachkurse zu berücksichtigen.

Das 4. und letzte Impulsreferat des 1. Teils des heurigen Pädagogischen Tages hatte die Gestaltung eines Schulhofes zum Thema. Günther Dichgans zeigte den Lehrpersonen einige Beispiele von Schulhofgestaltungen in Südtirol und gab Impulse, wie an unserer Schule ein Schulhof geschaffen werden könnte, auch wenn der öffentliche Raum dafür kaum vorhanden ist.

In den darauffolgenden Workshops wurden folgende Themen besprochen: AG 1: Unterrichtsbegleitende Tätigkeiten: Überarbeitung bzw. Verbesserung der Kriterien der unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten; AG 2: Pädagogisch didaktische Maßnahmen zu Betreuung von Schülern/Schülerinnen mit besonderen Bedürfnissen - die Rolle des ZIB und der psychopädagogischen Beratung mit Evelyn Matscher, PBZ Meran; AG 3: Sicherung der Unterrichtsqualität durch Feedback in der Klasse und interne Evaluation zur Wirkungsqualität unserer Arbeit; AG 4: Bewertungskriterien: Transparenz und Anwendung; AG 5: „Den guten Ruf der Schule bewahren“: Die pädagogisch-didaktische Arbeit sowie die Kooperation mit dem Umfeld der Schule, Kommunikation und Zusammenarbeit; AG 6: Schulhof-Gestaltung.

Den Abschluss bildete die Ergebnissammlung im Plenum. Die Vorschläge der Arbeitsgruppen liefern wichtige Impulse für die Arbeit der Schulleitung und der Schulentwicklungsgruppe im heurigen Schuljahr.

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